Kürbis Bananenbrot Rezept
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Saftiges Kürbis Bananenbrot – einfaches Rezept für den Herbst

Herbst ist Kürbiszeit und wenn überall Kürbisse auftauchen und gleichzeitig wieder zwei sehr reife Bananen in der Küche darauf warten, endlich verarbeitet zu werden, gibt es bei mir wieder Kürbis-Bananenbrot. Es ist herrlich saftig, leicht würzig und passt zu einem gemütlichem Herbstnachmittag – am besten noch leicht warm mit Butter bestrichen und eine Tasse Kaffee dazu. Du magst Bananenbrot, möchtest aber auf Kürbis verzichten? Dann findest du hier auch mein klassisches Bananenbrot-Rezept.

Zutaten:

Für eine Kastenform benötigst du:

  • 300 g Dinkelmehl Type 630
  • 1 Ei
  • 6 EL neutrales Öl
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 sehr reife Bananen
  • 150 g Kürbispüree
  • 1 Prise Salz
  • 1 bis 1½ TL Zimt
  • 1 Päckchen Backpulver
  • bei Bedarf etwa 1 bis 2 EL Milch

Optional passen außerdem:

  • eine kleine Prise Muskat
  • gehackte Walnüsse
  • Pekannüsse
  • Schokostückchen
  • Kürbiskerne
  • etwas Vanille
Zubereitung Kürbis Bananenbrot

Zubereitung:

Kürbispüree vorbereiten:

  1. Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido mitverwendet werden.
  2. Die Kürbisstücke weich kochen, dämpfen oder im Backofen garen. Anschließend fein pürieren und vollständig abkühlen lassen.

Das Kürbispüree sollte dick und cremig sein. Ist es sehr flüssig, lasse es vor der Verwendung kurz in einem feinen Sieb abtropfen.

Mein Tipp: Wenn ich einen Hokkaido-Kürbis für eine Kürbissuppe kaufe, gare ich direkt eine kleine Portion für das Kürbis-Bananenbrot mit. Das Kürbispüree kann anschließend in Ruhe abkühlen und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. So muss ich den Kürbis nicht erst an dem Tag vorbereiten, an dem ich das Kürbis-Bananenbrot backen möchte. Am nächsten Tag brauche ich nur noch die Zutaten zu verrühren und das Brot kann direkt in den Backofen. Natürlich kannst du das Kürbispüree auch am selben Tag zubereiten – wichtig ist nur, dass es vor der Verwendung vollständig abgekühlt ist.

  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine längliche Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel möglichst fein zerdrücken.
  3. Ei, Öl, Zucker und Vanillinzucker miteinander verrühren. Anschließend die zerdrückten Bananen und das Kürbispüree unterrühren.
  4. Dinkelmehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer separaten Schüssel vermischen.
  5. Die trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten geben und nur kurz miteinander verrühren.
  6. Der Teig sollte dickflüssig und cremig sein. Ist er sehr fest oder lässt er sich nur schwer verrühren, gib einen kleinen Schuss Milch dazu. Meist reichen bereits 1 bis 2 Esslöffel aus.
  7. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Nach Belieben mit Kürbiskernen, Nüssen oder Schokostückchen bestreuen.
  8. Das Kürbis-Bananenbrot etwa 50 bis 55 Minuten backen. Gegen Ende mit einem Holzstäbchen prüfen, ob das Brot durchgebacken ist.
  9. Das Brot nach dem Backen etwa 15 bis 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Wichtig für die richtige Konsistenz

Durch die Bananen und das Kürbispüree enthält der Teig bereits ausreichend Feuchtigkeit. Deshalb benötigt das Rezept normalerweise keine Milch. Nur wenn deine Bananen eher klein sind oder das Kürbispüree besonders fest ist, kannst du einen kleinen Schuss Milch hinzufügen. Gib die Milch immer nur nach und nach dazu, damit der Teig nicht zu flüssig wird.

Verwendest du drei Bananen, solltest du die Menge des Kürbispürees auf etwa 100 g reduzieren und vollständig auf Milch verzichten. Andernfalls kann das Brot innen zu feucht und klitschig werden.

Kürbis-Bananenbrot aufbewahren und einfrieren

Lasse das Kürbis-Bananenbrot nach dem Backen zunächst vollständig abkühlen. Anschließend kannst du es unter einer Kuchenhaube aufbewahren, bei Zimmertemperatur bleibt es etwa zwei Tage frisch. Möchtest du es länger lagern, solltest du es in den Kühlschrank stellen und innerhalb weniger Tage aufbrauchen. So mache ich es: Ich lasse mein Kürbis-Bananenbrot zunächst vollständig abkühlen. Anschließend wickle ich es in Alufolie ein und lege es in den Kühlschrank. So bleibt es bei mir mehrere Tage schön saftig.

Das Kürbis-Bananenbrot lässt sich außerdem sehr gut einfrieren. Schneide es dafür am besten vorher in einzelne Scheiben und lege zwischen die Scheiben etwas Backpapier. So kannst du später genau die Menge herausnehmen, die du gerade benötigst. Zum Auftauen legst du die Scheiben einfach für einige Zeit bei Zimmertemperatur auf einen Teller. Besonders lecker schmeckt das Bananenbrot, wenn du es anschließend kurz im Toaster oder Backofen erwärmst.

Kann ich auch Butternut-Kürbis verwenden?

Ja, das funktioniert ebenfalls. Ich verwende für dieses Rezept zwar am liebsten Hokkaido-Kürbis, weil er ein leicht nussiges Aroma hat und sich unkompliziert verarbeiten lässt. Butternut-Kürbis macht das Bananenbrot etwas milder und leicht süßer. Wichtig ist auch hier, den Kürbis vollständig zu garen, fein zu pürieren und gut abkühlen zu lassen. Ist das Kürbispüree sehr flüssig, lasse es vorher kurz in einem feinen Sieb abtropfen.

Kann ich auch anderes Mehl verwenden?

Ja, das ist problemlos möglich. Ich backe das Kürbis-Bananenbrot am liebsten mit Dinkelmehl Type 630, weil es schön locker wird und gut zum milden Kürbisgeschmack passt. Du kannst aber auch Weizenmehl Type 550 oder Type 405 verwenden. Möchtest du Vollkornmehl nehmen, funktioniert das ebenfalls. Das Brot wird dadurch etwas kompakter und der Teig benötigt häufig 1 bis 2 Esslöffel mehr Milch, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt. Mein Tipp: Wenn du zum ersten Mal Vollkornmehl verwendest, ersetze zunächst nur etwa die Hälfte des Dinkelmehls. So bleibt das Kürbis-Bananenbrot besonders saftig und locker.

So esse ich das Kürbis-Bananenbrot am liebsten

Am besten schmeckt mir das Kürbis-Bananenbrot noch leicht warm. Ich bestreiche eine Scheibe gerne mit etwas Butter und genieße sie zusammen mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Am nächsten Tag röste ich einzelne Scheiben kurz im Toaster. Dadurch wird die Außenseite leicht knusprig, während das Brot innen schön saftig bleibt.

Kürbis Bananenbrot Rezept