
Kürbis-Bananen-Marmelade – Ein süßes Kürbis Rezept für den Herbst
Kürbis als Marmelade? Ich gebe zu: Als ich die Kürbis-Bananen-Marmelade das erste Mal von meiner Schwiegermutter geschenkt bekommen habe, war ich ziemlich skeptisch. Kürbis und Banane – passt das wirklich zusammen? Ehrlich gesagt konnte ich mir den Geschmack überhaupt nicht vorstellen. Umso überraschter war ich, als ich das erste Glas geöffnet und probiert habe. Die Marmelade war unglaublich cremig, fruchtig und hatte durch den Kürbis eine wunderbar herbstliche Note. Seitdem gehört diese Kürbis-Bananen-Marmelade jedes Jahr zur Kürbiszeit einfach dazu und ist inzwischen sogar meine absolute Lieblingsmarmelade im Herbst.
Wenn du noch auf der Suche nach neuen Kürbis Rezept Ideen bist und Kürbis nicht immer nur als Suppe essen möchtest, solltest du diese Kombination unbedingt einmal ausprobieren. Vor allem, wenn vom Hokkaido noch ein Stück übrig ist, ist dieses Rezept eine richtig schöne Möglichkeit, ihn zu verwerten.
Warum Kürbis und Banane so gut zusammenpassen
Bei Kürbis denken viele wahrscheinlich zuerst an Kürbissuppe oder herzhafte Ofengerichte. Dabei kann man Kürbis auch wunderbar süß zubereiten. Wenn du also einmal ein süßes Kürbis Rezept ausprobieren möchtest, ist diese Marmelade ein richtig einfacher Einstieg. Kürbis hat von Natur aus einen eher milden Geschmack. Genau das macht ihn für süße Rezepte so interessant. Die Banane bringt Süße und eine fruchtige Note mit, während der Kürbis für die cremige Konsistenz sorgt. Besonders gut eignet sich Hokkaido-Kürbis. Er muss nicht geschält werden und lässt sich nach dem Kochen wunderbar fein pürieren.
Zutaten:
Die Menge ergibt je nach Glasgröße etwa 3 bis 4 kleine Gläser.
- 300 g Hokkaido-Kürbis, vorbereitet und gewürfelt
- 200 g reife Banane
- 100 ml Orangensaft
- 2 EL Zitronensaft
- 250 g Gelierzucker
- 2:1½–1 TL Zimtoptional etwas Vanille

Zubereitung:
- Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, entferne die Kerne und schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel.
- Gib die Kürbiswürfel zusammen mit dem Orangensaft in einen Topf und lasse alles bei mittlerer Hitze etwa 10 bis 15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte richtig weich sein.
- Schneide die Bananen in Stücke und gib sie zusammen mit dem Zitronensaft zum Kürbis.
- Püriere alles mit einem Pürierstab zu einer möglichst glatten Masse.
- Nun kommen Gelierzucker, Zimt und nach Wunsch etwas Vanille dazu.
- Bringe die Kürbis-Bananen-Marmelade unter ständigem Rühren sprudelnd zum Kochen und lasse sie entsprechend der Packungsangabe des Gelierzuckers kochen. Bei vielen Sorten sind das etwa 4 Minuten.
- Mache anschließend eine Gelierprobe.
- Gib dafür einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller. Wird die Masse nach kurzer Zeit fest, ist die Marmelade fertig.
- Fülle sie sofort heiß in saubere, sterilisierte Gläser und verschließe diese gut.

Noch mehr Kürbis Rezept Ideen – So kannst du den Geschmack abwandeln
Das Grundrezept lässt sich wunderbar verändern.
- Apfel: Ersetze einen Teil der Banane durch Apfel.
- Ingwer: Eine kleine Menge frisch geriebener Ingwer sorgt für etwas Schärfe.
- Pumpkin Spice: Verwende statt Zimt eine herbstliche Gewürzmischung.
- Vanille: Etwas Vanille macht die Marmelade noch weicher im Geschmack.
- Orange: Ein wenig fein abgeriebene Bio-Orangenschale verstärkt die fruchtige Note.
Mein Favorit bleibt allerdings die einfache Variante mit Zimt und einem Hauch Vanille.
Fragen & Antworten zur Kürbis-Bananen-Marmelade
Wie lange ist Kürbis-Bananen-Marmelade haltbar?
Ungeöffnet und sauber eingekocht sollte die Marmelade kühl und dunkel gelagert werden. Wie lange sie konkret haltbar ist, hängt unter anderem von der Zubereitung, dem verwendeten Gelierzucker und der Sauberkeit beim Abfüllen ab. Orientiere dich deshalb zusätzlich an den Angaben auf der Packung deines Gelierzuckers. Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank und sollte zeitnah verbraucht werden.
Wozu passt Kürbis-Bananen-Marmelade?
Natürlich schmeckt sie ganz klassisch auf Brot oder Brötchen. Ich mag sie aber auch auf Toast, Croissants, Pancakes, Waffeln, zu Naturjoghurt oder auch zu Porridge. Auch als kleine herbstliche Geschenkidee finde ich die Marmelade richtig schön. Ein kleines Glas, ein hübsches Etikett und vielleicht ein Stück Stoff oder eine Schleife um den Deckel – fertig ist ein selbstgemachtes Mitbringsel.
Kürbis-Bananen-Marmelade – ungewöhnlich, aber richtig lecker
Manchmal sind es gerade die Kombinationen, bei denen man zuerst kurz überlegen muss, die am Ende besonders gut schmecken. Die Kürbis-Bananen-Marmelade ist cremig, fruchtig und leicht herbstlich. Und ganz nebenbei ist sie eine schöne Idee, wenn vom Hokkaido noch etwas übrig geblieben ist. Für mich definitiv ein Rezept, das perfekt in die Kürbiszeit gehört.
Kann ich die Marmelade einfrieren?
Ja. Die Marmelade lässt sich portionsweise einfrieren. Zum Auftauen stellst du sie einfach einige Stunden in den Kühlschrank.
Kann ich weniger Zucker verwenden?
Der Gelierzucker sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch dafür, dass die Marmelade fest wird und länger haltbar bleibt. Deshalb solltest du die Menge nicht beliebig reduzieren.
Kann ich statt Hokkaido auch Butternut verwenden?
Ja. Butternut eignet sich ebenfalls gut. Im Gegensatz zum Hokkaido muss er allerdings vorher geschält werden.
Warum wird meine Marmelade nicht fest?
Das kann verschiedene Ursachen haben. Häufig wurde die Kochzeit nicht eingehalten oder das Verhältnis zwischen Frucht und Gelierzucker stimmt nicht. Deshalb lohnt sich am Ende immer eine Gelierprobe.

Mein absoluter Favorit – So genieße ich die Marmelade am liebsten
Ich sag’s euch: Probiert die Marmelade unbedingt einmal mit Frischkäse. Erst eine ordentliche Schicht Frischkäse aufs Brot und dann die Kürbis-Bananen-Marmelade obendrauf. Die Kombination aus cremig, leicht säuerlich und süß-fruchtig passt einfach unglaublich gut zusammen und macht sie für mich zu einem richtigen Herbstfrühstück. Wenn du Kürbis genauso gerne magst wie ich, könnte dir auch dieses Herbstrezept von mir gefallen Saftiges Kürbis-Bananen-Brot.



