Kiwi Eistee Rezept

Kiwi-Eistee Rezept

Fruchtig, leicht säuerlich und herrlich erfrischend – genau so mag ich Getränke im Sommer. Kiwi gehört für mich zu den Früchten, die man bei selbstgemachtem Eistee viel zu selten verwendet.

Dabei bringt sie nicht nur eine tolle Farbe mit, sondern auch diese leicht säuerliche, frische Note. Zusammen mit Limette, Minze und kaltem Tee entsteht ein Kiwi-Eistee, der wunderbar fruchtig schmeckt und sich ganz einfach selber machen lässt.

Welcher Tee passt am besten zu Kiwi?

Für meinen Kiwi-Eistee verwende ich am liebsten Früchtetee oder grünen Tee. Beide Varianten schmecken allerdings etwas unterschiedlich. Mit Früchtetee wird der Eistee meist milder und fruchtiger. Grüner Tee bringt dagegen eine leicht herbe Note mit, die sehr gut zur süß-säuerlichen Kiwi passt. Wenn du grünen Tee verwendest, solltest du ihn nicht zu lange ziehen lassen. Wird er zu kräftig oder bitter, überdeckt er schnell den frischen Geschmack der Kiwi.

Zutaten:

für ca. 1 Liter:

  • 4 reife Kiwis
  • 500 ml abgekühlter Früchtetee oder Grüner Tee
  • 300 ml kaltes Wasser
  • Saft von 1 Limette
  • einige frische Minzblätter
  • Eiswürfel optional
  • 1–2 TL Honig oder Agavendicksaft
Kiwi Eistee selber machen

Zubereitung:

Die Kiwis schälen, in Stücke schneiden und zusammen mit dem Limettensaft fein pürieren. Den Tee wie gewohnt zubereiten und vollständig abkühlen lassen.

Anschließend das Kiwipüree mit dem abgekühlten Tee und dem kalten Wasser in eine große Karaffe geben und gründlich verrühren. Jetzt unbedingt einmal probieren und den Kiwi-Eistee nach Wunsch mit etwas Honig oder Agavendicksaft süßen.

Zum Schluss frische Minzblätter und nach Belieben Eiswürfel hinzugeben. Gut gekühlt schmeckt mir der Kiwi-Eistee am besten.

    Reife Kiwis machen einen großen Unterschied

    Für dieses Rezept verwende ich möglichst weiche und reife Kiwis. Sehr feste Kiwis schmecken häufig deutlich saurer und weniger aromatisch. Drücke die Kiwi vor der Zubereitung vorsichtig mit dem Finger. Gibt sie leicht nach, ist sie für den Eistee meist perfekt. Gerade bei diesem Rezept lohnt es sich außerdem, den Eistee vor dem Süßen zu probieren. Ich finde, man unterschätzt schnell, wie viel Unterschied der Reifegrad der Kiwis beim Geschmack macht.

    Stören die kleinen Kiwi-Kerne im Eistee?

    Beim Pürieren bleiben die kleinen schwarzen Kiwi-Kerne natürlich im Getränk. Mich persönlich stören sie nicht. Wenn du deinen Eistee lieber besonders fein und ohne Fruchtstückchen magst, kannst du das Kiwipüree nach dem Pürieren durch ein feines Sieb streichen. So wird das Getränk deutlich glatter.

    Mein Tipp: Püriere die Kiwi möglichst fein, aber nicht unnötig lange. Danach kannst du selbst entscheiden, ob du das Fruchtpüree direkt verwendest oder noch einmal durchs Sieb gibst.

    So wird der Kiwi-Eistee nicht wässrig

    Eiswürfel sehen im Glas toll aus und machen den Eistee richtig schön kalt. Wenn sie allerdings langsam schmelzen, wird das Getränk natürlich immer stärker verdünnt. Ich stelle deshalb den fertigen Kiwi-Eistee lieber vorher gut kalt und gebe die Eiswürfel erst direkt vor dem Servieren ins Glas. Du kannst auch etwas Kiwi-Eistee in einer Eiswürfelform einfrieren. So bleibt der Geschmack intensiver, wenn die Eiswürfel schmelzen.

    Wie lange ist selbstgemachter Kiwi-Eistee haltbar?

    Ich würde den Kiwi-Eistee möglichst frisch trinken. Gut verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt kannst du ihn etwa 1 bis 2 Tage aufheben. Da sich das Fruchtpüree mit der Zeit absetzen kann, solltest du den Eistee vor dem Trinken noch einmal kräftig umrühren.

    Kiwi Eistee selber machen